Österreichischer Filmpreis

HERSTELLUNG DER SKULPTUR

Aluminium Guss im Wachsausschmelzverfahren

Die von VALIE EXPORT gezeichneten Handskizzen wurden in einem ersten Schritt digitalisiert. Die so entstandenen 3D Renderings dienten als Vorlage für die komplexe Umsetzung des Prototypen.
Zuerst wurde ein Pleximodell angefertigt, um die Proportionen genau zu bestimmen. Ein weiteres Modell aus Styropor mit Wachsbeschichtung war notwendig für die Oberflächendetailgestaltung. So entstand die erste Positivform für den Gießvorgang und danach der erste Prototyp. Von diesem wurde wiederum eine Negativform aus Silikon geformt, als Vorlage für die Wachspositivform, die für jeden Guss neu erstellt werden muss. Dieses Wachspositiv wird jeweils in Schamott eingeformt und im Ausschmelzverfahren bei 700 Grad mindestens 72 Stunden gebrannt. Die so entstehende Negativform wird in einem Sandbett, der Gussgrube, mit der flüssigen (840 Grad) Aluminiumlegierung ausgegossen. Abgekühlt wird die Form wieder ausgegraben und zerschlagen. Der Guss wird nun noch händisch bearbeitet, gefeilt, geschliffen, patiniert und schließlich mit dem Betonsockel verbunden. Die Beschriftung des Sockels wird mit einem Stempel gestaltet. Jede Skulptur ist ein Unikat und ist von VALIE EXPORT signiert.

Material: Aluminium, Beton
Gewicht: 3,3 kg
Maße: Skulptur 32 cm + Sockel 5 cm = 37 cm

VALIE EXPORT Idee, Entwurf, Gestaltung, Copyright
Dominikus Guggenberger Realisation Preisskulptur, Erfindungen, Prototypen
Gerald Klein Wachsmodell, Gussform, Aluguss
Gusswerk Salzburg
Rudolf Kardeis; Betonguss

 

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